Ein Gedicht fiel mir ein

Die Augen links, das Glück und was es nicht alles gibt. Ist es nicht wahr, daß wir in einem einzigen Labyrinth hausen, jeder in einer anderen Gasse, meist an eine Wand gelehnt; große Plätze gibt es hier nicht, von oben fällt der Himmel hinein, dahinter steht die Sonne und prügelt ihn vorwärts. Mit der linken Hand schreiben, besser noch mit den Füssen, mit dem Mund. Das Leben ist das, was man schreiben kann, ja, das Leben ist nichts weiter als ein elend langer Tintenbandwurm, der die Nabelschnur ersetzt.
Die Frage ist die nach der Sprache; ein Esperanto wird es nicht sein, ein finnisch-ugrisch vielleicht, mit ungeheurer Sicherheit aber akkadisch, Zeichen gewordenes Bild, Bild gewordene Zeichen, die sich hinter Keilen verstecken, in Ton gebackene Tafeln, auch nur eine Form. Ein Gedicht fiel mir ein: „Ich schreibe mit dem Finger Chroniken ins Meer.“

Schedula

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