Erste Sichtung

Die Tänzer in Glasbehältern in der Stadt.
Die Tänzer tanzen rund um die Uhr, sie pausieren nie.
In einer Trance, in der wir steh’n
und jammern: nichts zu seh’n.

Es ist die Freiheit, die Welt zum ersten Mal zu erblicken. Da ist zunächst keine Welt, die man sich ansehen könnte. Alles taucht aus dem verschwommenen Nebel auf, bunte Zikaden die Stimmen; Augen, die ihre selbstgefällige Freude spiegeln, Münder, hinter denen Töne lauern, wie sie von Schwachsinnigen gebrabbelt werden. So empfängt uns die Welt und ihre bizarrsten Lebewesen, die eigene Familie nämlich. Von der Mutter sieht man nichts, man schmeckt nur Milch; die Unendlichkeit des warmen Körpers; aufeinander, nicht mehr vereint, getrennt der Notwenigkeit wegen, diese schöne Welt zu erkennen und vielleicht zu lernen, sie mit eigenen Augen zu erkennen.
Doch um Schönheit zu entdecken, muß man am Menschen vorbei blicken.

Schedula

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