III. Frische Krapfen
Adam pendelte die zwei Kilometer lusterfüllte Luftlinie zwischen Schwarzenhammer, dem Schloß der Markgrafen von Brandenburg-Kulmbach und der Mühle Wendenschuchs, pelzig eingehüllt wie eine Raupe, dann später immer flügger werdend, im zwei-Wochen-Takt hin und her, in einem ersten Anzeichen seiner dräuenden Irrfahrt Gaviero Magroll gleich. Wie den Abstieg in die Unterwelt erlebte er das Verlassen des Gartens, Terrassenförmig angelegt, von Semiramis, dem Täubchen, gewünscht, hinüber in das gräßliche Zentrum eines Pferchs, das dennoch seine Sinne schulte, hingehauen neben dem ersten hier verbürgten Versuch, eine Straße zu bauen. Doch wie anders war sein erstes Sensorium, die Hemisphäre Lustwandelung, die Halbkugel wie eine Käseglocke, der junge Geist in Erwartung eines merkwürdigen Ereignisses, begünstigt durch den durchs Haus wallenden Duft frischer Krapfen, die sich, ausgelegt auf dem sauberen Kellerboden, von selbst zu vermehren schienen durch das Weitergeben ihrer Marmelade.