IV. Von den ernsten Schatten jäh betäubt

Von den ernsten Schatten jäh betäubt, seine Tritte auf dem Moos, die unvergleichlich kühlnassen Kissen, die intervallenden Brisen, Gesicht in Hüfthöhe der Sträucher, Kornelkirsche und Bergahorn, Rauschen des Sonnenlichts in leuchtend springenden Bächen am Saum der Wiesen entlang. Die Konzentration zwischen dem Schritt, da ist des Lebens Ursprung, erster Sprung über klüftende Gründe, hinunter fällt die Spreu ins wirbelnde Schwarz des Vergessens, Grube getummelter Zeit, am zimmetfuchsigen Schnitzling vorbei, die Frohnatur, kaum gewandet, gehört hier her, zur abgeschabten Wolle der Füchse.
Die Mädchen frühreife sonnenpolierte Nymphen, ein sanfter Splitter im Granit, der den Härtegrad verdirbt. Durch ihr rätselhaftes Fangen wetteifern sie mit den Blumen der Lüfte, sie fassen sich an den luftdurchfluteten Blütenkleidern, klirrendes Lachen, die Zeit vergeht, heute sind sie jedermännisch, ihres frühen Geheimnisses beraubt. Doch damals, im Sonnenstrahlen, konnte man ihre lunare Stimmung erhaschen, jede von ihnen eine potentielle Jägerin der Nacht, vor Mitternacht zu Bett getragen, um im Traum zu verpuppen.


Erstes Tableau

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