LIX. Tänzer im Universum
Diese Figuren sind Tänzer im Universum. Sie haben keinen Namen, also gebe ich ihnen Namen. Da sind sie, auf schwarzen Tablaren wirbelnd, zirkuid artistend, sind voll Raum in den Weiten ihrer Schatten, liebend sind sie die Bewegung, lamentierend.
Von hier aus beobachte ich mein Schreiben, seismographend. Was kommt und rührt mich an? Sack voll Blut, in ihm Gedanken. Die Seele des Krieges Unruhe ist Frieden. Oh, sie drehen durchaus Löcher und sie dengeln durchaus Farben aus dem Sternenstahl. Sie feiern schon die Stunden, die sich zwischen ihren Beinen rühren.
Da wird Vergnügen geboten in der seltsamen Stadt, Tänze und Springereien, Trommeln und Fiedeln und neue Lieder mit Kehrreim. Würfelspiele, Schach und Tricktrack, schmackhafte Gerichte. Dorthin gehen junge Mädchen und Frauen, die von den Kupplerinnen zusammengerufen wurden. Wiesen, Gärten und Haine, die sie vergnügter als Papageien durchstreifen, mit rossigem Verstand und mit Augen wie ein Gaumenbewohner, der nicht verschlingt, sondern schmeckt und walkt und lutscht und zutzelt.
Papillenkeulen rutschen unruhig über die Projektion des nackten Leibes, schmecken das Salz in den Fugen, Falten, Aprikosenschränken, befächerte Gesichter, daß sich ein Auge öffnet wie ein Stern, beschienen von der Sonne, widerspiegelt Reiz und Fleischestanz, gaumiert, gustiert, genommen.