Trickster

Ich pendelte und ratterte an den Außentoren entlang. Die Ankunft. Ich war da. Alles sputete sich, mich zu betrachten, dem ungezähmten, wilden, gesetzlosen nur selber nicht zu nah zu kommen. Aus den Häusern, legt die Arbeit hin; der Dieb, der Lästerer, der Trickster naht sich, ein Gaukler all der Sinne, die wir selbst in uns vergraben wissen. So geile ich sie an, mit tierischem Zierat geschmückt, mit Pelzen, Federn, Schwanz und Hörnern, Glocken und Narrenstab. Vor meinem Kommen weichen die Gesetze der Moral, und alles wirft sich in den Dreck und speichelt Gier, ass und cock, ihr lacht und seid doch tot, ich komm aus Feenlanden, man hat mich früh dahin gebracht, da hört ich muntre Lieder, die ich selbst gesungen bei allen Verwandlungen, die ich mir ausprobierte. Lärmt heut nacht und morgen steh’ das Tagwerk, zeigt die Ärsche fromm und forsch, mir bleckt die Zungen, ich heb’ das falsche Zepter zum Tumult.
Das Geilgearsche. Die Glock’ tut schallen, die Füß‘ im Staub, die Hühner frei. Bin für heut’ der Gast in diesem Dorf und forder, daß ihr dreckig sprecht, und euch nit wascht, und freßt, und sauft, und lacht. Wer tanzt, der solls in Kleidern wie den meinen, sich in bunte fetzen geben. Kaputte Schuh’ und Röcke soll er tragen, die Strümpf’ der Fraun dazu. Die Mädel solln heut fotzig sein und duften nach Geliebe.

Schedula

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